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Wenn Kopplung zwischen Markern nicht berücksichtigt wird, ist die Richtigkeit forensischer Aussagen gefährdet. Befinden sich Marker im Genom dicht benachbart, so werden sie meist gekoppelt vererbt, und Kopplungsungleichgewichte können auftreten. Eine Nichtbeachtung des Kopplungsproblems kann v. a. in Verwandten- bzw. Defizienszfällen zu Fehlern führen. Der berechtigte Anspruch von Abstammungsgutachtern, Systeme aus unterschiedlichen Systemkategorien einzusetzen, ist nachvollziehbar. Bisher war es jedoch schwierig, unter dem Aspekt der Lokalisation geeignete Markerkombinationen auszuwählen, weil Informationen zur genauen Lokalisation nicht in übersichtlicher Form vorlagen. Die hier vorgestellte Arbeit soll diesbezüglich helfen. |